Im März 2026 registrierte das Kraftfahrt-Bundesamt 294.161 fabrikneue Pkw, was einer Zunahme von 16,0 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht. Im ersten Quartal steigt das Gesamtaufkommen an Neuzulassungen um 5,2 Prozent. Der gewerbliche Absatz legte um 13,0 Prozent zu, während private Neuzulassungen um 22,2 Prozent zunahmen. Diese Zahlen verdeutlichen die zunehmende Modellvielfalt sowie die Innovationskraft auf dem deutschen Automobilmarkt und bieten Käufergruppen eine breitere Auswahl attraktive differenzierte Finanzierungs- und Leasingmöglichkeiten.
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März 2026: Pkw-Neuzulassungen bei 294.161 Fahrzeugen, Plus 16 Prozent
Im März 2026 erreichten die Pkw-Neuzulassungen 294.161 Einheiten und lagen um 16,0 % über dem Vorjahresmonat. Im ersten Quartal erzielte der Markt insgesamt 5,2 % Zuwachs. Der gewerbliche Bereich dominierte mit einem Anteil von 65,0 %, während private Käufer ihre Neuzulassungen um 22,2 % steigerten. Diese Entwicklung verdeutlicht die robuste Nachfrage im deutschen Automobilsektor und eröffnet Enthusiasten vielfältige Modelloptionen sowie verbesserte Konditionen und stärkt das Vertrauen in die branchenspezifischen finanziellen Investitionen weiterhin spürbar nachhaltig.
Smart führt deutsche Hersteller mit 189,6 Prozent Zulassungswachstum an
Im März verzeichnete Smart mit einem Zuwachs von 189,6 Prozent die größte Steigerung aller deutschen Automobilhersteller. Opel folgte mit einem Umsatzwachstum von 43,0 Prozent, MINI erzielte 42,3 Prozent, Audi 25,0 Prozent und BMW 16,5 Prozent. VW behauptete seine Marktführerschaft mit einem Anteil von 17,9 Prozent und einem Plus von 3,2 Prozent. Ford legte um 8,7 Prozent zu, während Porsche einen Rückgang von 12,1 Prozent hinnehmen musste im Vergleich zum Vorjahr.
Importeure Lynk & Co und Aston Martin mit Wachstumsrekorden
Importmarken verzeichnen im Berichtsmonat außergewöhnliche Zuwächse: Lynk & Co meldet ein Wachstum von 4 433,3 Prozent, Aston Martin steigert seine Neuzulassungen um 3 300,0 Prozent – von niedriger Ausgangsbasis. Zu den volumenstarken Importeuren gehören Skoda mit einem Plus von 34,0 Prozent und Hyundai mit 29,5 Prozent, während Seat einen Rückgang von 4,9 Prozent verbucht. Elektroautohersteller wie BYD (+327,1 %), Leapmotor (+318,1 %), Tesla (+315,1 %) sowie XPENG (+211,9 %) erzielen ebenfalls Zuwächse.
SUVs dominieren mit 37,1 Prozent Marktanteil und 29,0 Wachstum
SUVs bleiben mit einem Anteil von 37,1 Prozent Marktführer im Segment und wachsen um 29,0 Prozent. Die Kompaktklasse kommt auf 13,5 Prozent Anteil und steigert sich um 5,4 Prozent, gefolgt von Kleinwagen bei 12,2 Prozent und einem Zuwachs von 11,0 Prozent. Mittelklasse und Mini-Vans legen mit 20,4 bzw. 16,4 Prozent jeweils deutlich zu, während Oberklasse, Sportwagen und Großraum-Vans Rückgänge von 18,0, 9,3 und 3,3 Prozent insgesamt gemessen am Vorjahreszeitraum verzeichnen.
Elektrofahrzeuge erzielen 66,2 Prozent Zuwachs mit 24 Prozent Anteil
Im Berichtsmonat wurden insgesamt 70.663 Elektrofahrzeuge (BEV) neu zugelassen, was einer Zunahme von 66,2 Prozent gegenüber dem Vorjahresmonat entspricht und einem Anteil von 24,0 Prozent am Gesamtmarkt. Hybridantriebe erreichten einen Anteil von 40,1 Prozent (+16,2 Prozent), darunter entfielen 29.996 Einheiten auf Plug-in-Hybride (+13,0 Prozent). Zugleich sanken verbrennungsmotorische Fahrzeuge: Benziner verloren 4,9 Prozent auf 22,8 Prozent Marktanteil, Diesel um 0,6 Prozent auf 12,8 Prozent. Flüssiggas- und Wasserstofffahrzeuge spielten eine untergeordnete Rolle.
Im März steigen Zugmaschinen, Busse, Krafträder stark, Lkw rückläufig
Im Nutzfahrzeugsegment verzeichneten Zugmaschinen ein Wachstum von 26,5 Prozent, während Sattelzugmaschinen um 32,2 Prozent zulegten und Kraftomnibusse um 12,0 Prozent zunahmen. Lastkraftwagen gingen hingegen um 1,9 Prozent zurück. Bei Krafträdern wurde ein Plus von 45,5 Prozent registriert. Insgesamt bezifferten sich die Neuzulassungen im März auf 358.592 Pkw, was einer Steigerung von 16,7 Prozent entspricht, sowie 28.816 Anhänger mit einem Zuwachs von 12,5 Prozent. Diese Zahlen verdeutlichen die Nachfrageverschiebung im Nutzfahrzeugmarkt.
Die Märzstatistik des Kraftfahrt-Bundesamts belegt, dass autobegeisterte Käufer von zahlreichen Vorteilen profitieren. Die angebotene Modellvielfalt hat sich deutlich erweitert und umfasst nun sowohl klassische Verbrenner als auch moderne E- und Hybridfahrzeuge. Deutsche und internationale Marken verzeichnen spürbare Zuwächse, wodurch das Wettbewerbsumfeld intensiviert wird. SUVs und Kompaktmodelle dominieren weiterhin das Marktgeschehen, während alternative Antriebe mit zweistelligen Wachstumsraten und verbesserten Kaufanreizen private sowie gewerbliche Zulassungen beflügeln. Preisvorteile steigern die Attraktivität deutlich zusätzlich.

