Convenience Food: Definition, Vorteile, Nachteile, die beliebtesten Arten

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Convenience Food ist fester Bestandteil unserer Ernährung geworden. Die Definition macht auch deutlich warum. Convenience Food hat Vor- und Nachteile und es haben sich klare Favoriten herausgebildet. Die Top-Ten-Convience-Produtke beweisen das.

Convenience Food: Definition

Was versteht man unter Convenience Food?

Das Wort „Convenience“ kam aus dem Englischen zu und und heißt bei wörtlicher Übersetzung: Bequemlichkeit, Annehmlichkeit – im weiteren Sinn auch Zufriedenheit und Vorteil. Convenience Produkte sind Lebensmittel, die einen höheren Bearbeitungsgrad als Rohware haben und damit dem Verbraucher diese Bearbeitung abnehmen.

Dieses Stück mehr an Bequemlichkeit ist in unserer schnelllebigen Zeit auch umgehend zum Erfolgsfaktor für Convenience Food geworden. Wer nach dem Arbeitstag sein Abendessen schnell zubereiten möchte, greift gerne zu TK-Produkten vom Gemüse bis zur Fertigpizza. In diesem Fall steht der schnelle Schritt in die Freizeit und zum Genuss über der ganzheitlich-gesunden Ernährung und über dem Sparen.

Convenience-Produkte sind vorverarbeitete Waren, deren Vorverarbeitung man beim Kauf mitbezahlt. Oft ist es uns das aber wert. Und Convenience-Produkte bieten nicht immer den gleichen Nährstoffgehalt wie frisch zubereitete Speisen mit Zutaten von regionalen Bauernhof. Dennoch kann jedes TK-Gemüse viele Dauerbewohner dees Genüsefachs im Kühlschrank bei Frische und Vitaminen toppen.

Dies macht deutlich, dass Convenience-Produkte ihren berechtigtwn Platz bei der Ernährung des Menschen haben.

Arten von Convenience-Food

Was gibt es für Convenience-Produkte?

Es gibt verschiedene Convenience-Produkte. Hier einige Beispiele, die vermutlich jeder aus dem Supermarkt kennt.

  • Fertig zerlegtes Fleisch wie beispielsweise eine Packung mit Entenkeulen.
  • Bereits geputztes Gemüse.
  • Unzubereitetes Tiefkühl-Gemüse.
  • Tiefgefrorene Fischfilets.

Die Convenience-Produkte werden unterschieden nach dem Verarbeitungsgrad:

  • Convenience-Stufe 0

    Das ist die Grundstufe, sie ist zu 0 % verarbeitet. Beispiel: Gemüse, Kartoffeln.

  • Convenience-Stufe 1

    Dies ist die Stufe „küchenfertig“, sie ist zu etwa 15 % verarbeitet. Beispiel: Tiefkühl (TK)-Gemüse, jedoch keine Gewürze oder andere Zutaten, auch Kartoffeln im Glas.

  • Convenience-Stufe 2

    Dies ist die Stufe „garfertig“, sie ist zu etwa 30 % verarbeitet. Beispiel: TK-Rahmgemüse, TK-Kartoffelpuffer, TK-Hähnchen-Nuggets.

  • Convenience-Stufe 3

    Dies ist die Stufe „mischfertig“, sie ist zu etwa 50 % verarbeitet. Beispiel: Kartoffelpüree-Pulver, Instant-Gemüsebrühe, Backmischungen.

  • Convenience-Stufe 4

    Dies ist die Stufe „regenerierfertig“, sie ist zu etwa 85 % verarbeitet. Beispiel: TK-Fertiggerichte wie TK-Pizza.

  • Convenience-Stufe 5

    Dies ist die Stufe „verzehrfertig“, sie ist zu 100 % verarbeitet. Beispiel: Fertig-Salat, Produkte an der SB-Theke, Pommes Frites an der Imbissbude.

Convenience-Produkte werden auch unterschieden nach der Art der Haltbarmachung.

  • Tiefkühlprodukte
  • Gekühlte Produkte
  • Trockenprodukte
  • Sterilisierte oder pasteurisierte Produkte
  • Auf andere Art haltbar gemachte Produkte

Das beliebteste Convenience Food?

Die Kaufgewohnheiten der Deutschen liefert eine Statistik von statista aus dem Jahr 2008: „Häufigkeit verwendeter Convenience-Produkte bei deutschen Verbrauchern nach Geschlecht“. Wir haben die Zahlen hier aufbereitet.

Wie beliebt ist Convenience‑Food?
  Männer Frauen
Möglichst naturbelassene Tiefkühlprodukte 56,0 % 70,1 %
Tiefkühlmenüs, fertige Gemüsezubereitungen 44,9 % 46,5 %
Trockenprodukte wie Tütensuppen 36,8 % 36,7 %
Dosenprodukte: Suppen, Gemüse 38,4 % 27,4 %
Quelle: Statista, 2008

„Döner Büx“: Sieger auf migipedia.ch

In einer Umfrage auf migipedia.ch – der Crowdsourcing-Plattform der Schweizerischen Migros – wählten 38 Prozent der User die Döner Büx zum neuen Migros-Produkt. Der Döner aus der Dose siegte vor vielen anderen Ideen. Auch die Döner Büx zählt zu den Convenience Produkten. In diesem Video zeigt ein YouTuber seine Erfahrungen mit den Convenience-Produkt der Migros.

Vorteile von Convenience-Food

Ein Vorteil vpon Convenien-Food steckt in seinem Namen bereits drin, es ist der erste in der folgenden Checkliste. Doch es gibt noch weitere Vorteile.

  1. Die zeitsparende und eher wenig aufwendige Zubereitung.
    Die Convenience-Produkte sind meist in wenigen Minuten zubereitet (Stufe „5/verzehrfertig“) oder man spart auf jeden Fall die Basisarbeiten wie beim TK-Gemnüse (Stufe „1/küchenfertig“)
  2. Convenience-Produkte sind sehr lagerfähige Produkte
    Eine Bevorratung ist sehr gut möglich, womit TK-Gemüse seinen Frisch-Konkurrenten locker toppt.
  3. Die saisonunabhängige Verfügbarkeit
    So ist leckeres Gemüse auch im Winter verfügbar und auch an Tagen, an denen man schon länger keinen Supermarkt mehr aufgesucht hat und gerade Appetit auf Hähnchen oder eine Pizza verspürt.
  4. Die Produkte sind gut portionierbar
    Der Packung TK-Gemüse kann man stets kleine oder große Mengen entnehmen, ganz nach Bedarf. Der Rest der Packung kann wieder ohne Nachteile ins Tiefkühlfach zurück gelegt werden.
  5. Schnelle und einfache Zubereitung
    Für die Zubereitung der TK-Pizza oder auch anderer servierfertiger oder regenerierfähiger Speisen sind kaum Kochkenntnisse erforderlich.
  6. Die Lebensmittelsicherheit
    Die Qualität der Convenience-Produkte ist gesetzlich abgesichert. Frischeprodukte können eben aufgrund der Vergönglichkeit der Frische hier nur am Anfang mithalten.
  7. Hohe Lebensmittelausbeute
    Bei Convenience-Food fällt kaum Abfall an. Meist kann der gesamte Packungsinhalt verzehrt werden.
  8. Sehr preisstabil
    Convenience Food ist keinen saisonalen Preisschwankungen unterworfen wie frische Lebensmittel.
Vorteile und Nachteile von Convenience-Food bedürfen einer situativen und individuellen Abwägung. Fest steht, dass Convenience-Produkte einen festen Platz in unserem Leben erobert haben. (Foto: shutterstock - Dalibor Musil)

Vorteile und Nachteile von Convenience-Food bedürfen einer situativen und individuellen Abwägung. Fest steht, dass Convenience-Produkte einen festen Platz in unserem Leben erobert haben. (Foto: shutterstock – Dalibor Musil)

Nachteile von Convenience-Food

Convenience-Produkte haben durchaus auch Nachteile. Dessen muss man sich bewusst sein, wenn man einkäuft.

  1. Lebensmittelchemie
    Viele Zutaten und Zusatzstoffe werden beigefügt, um einen gleichbleibenden Geschmack, die gewohnte Konsistenz und eine lange Haltbarkeit herbeizuführen.
  2. Ist geschmacklich wenig beeinflussbar
    Je höher die Convenience-Stufe ist, umso weniger kann der Convenience-Koch Einfluss auf die Nuancierung des Geschmacks nehmen. Wer hier seinen gaumen dirigieren möchte, der sollte Convenience-Produkte niedriger Stufen einkaufen oder doch zu frischen Produkten greifen.
  3. Der hohe Salzgehalt
    Viele Convenience-Produkte weisen oft einen hohen Salzgehalt auf. Die Fertiggerichte werden oft stark gesalzen, was ihnen zu mehr Geschmack verhelfen soll. Das Salz kann zu Bluthochdruck und Herzkreislauferkrankungen führen, wenn der Konsum andauernd und in großen Mengen erfolgt. Erwachsene sollten täglich nicht mehr als 6 Gramm Salz zu sich nehmen. Ein einziges Fertiggericht am Mittag kann mehr als die Hälfte der täglich empfohlenen Salzmenge enthalten.
  4. Vitaminverlust
    Die Produkte der hohen Convenience-Stufen haben auf ihrem weg dorthin oft viele Vitamine verloren.
  5. Verpackungsmüll
    Je nach art des Convenience-Produkts kann viel Verpackung anfallen. Alleridngs weisen auch Frischeprodukte Verpackung auf. Diese Pro-/Contra-Bilanz ist also von Produkt zu Produkt sehr verschieden.
  6. Streitpunkt Ökobilanz
    Es wird immer wieder diskutiert, ob die industrielle Herstellung der Convenience-Produkte eine schlechte Ökobilanz mit sich bringt. Man muss hier bedenken, dass auch die Eigenzubereitung frischer Speisen nicht immer die beste Ökobilanz vorweisen kann. Die industriellen Fertigungsprozesse darf man jedenfalls als energieeffizienter ansehen als den heimischen Herd.

Häufige Fragen zu Convenience Food

Wie gesund ist Convenience Food?

Convenience-Food kann sehr gesund sein. Wer es bewusst auswählt und vor allem mit frischen Nahrungsmitteln ergänzt, muss kein schlechtes Gewissen haben. Oft enthält Tiefkühlgemüse sogar viel mehr Vitamine als ein zu lange gelagertes Frischgemüse.

Was spricht für Convenience Food?

Für Convenience Food spricht die vereinfachte und schnellere Zubereitung der Speisen. Manchmal hat man einfach nur wenig Zeit zur Verfügung und möchte trotzdem leckere Speisen kochen. Dann bietet sich Convenience Food einfach an. Es ist den Bedürfnissen der Verbraucher angepasst, weil es Arbeitsschritte abnimmt. So muss Convenience Gemüse nicht geschnitten werden. Das Verwenden von Convenience Produkten schließt aber nicht aus, dass man beim nächsten Besuch des Wochenmarkts frisches Gemüse käuft. Insbesondere bei TK-Gemüse kann man sogar das Convenience-Gemüse vorziehen.

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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