Unternehmen gründen oder als Nachfolger einsteigen?

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In früherer Zeit war es so, dass der älteste Sohn das Unternehmen des Vaters übernahm. Und wenn dieser nicht wollte, kam der nächste Sohn oder die Tochter an die Reihe. Dabei war es unerheblich, welcher Art dieses Geschäft war und ob der Sohn dies überhaupt wollte. In diesem Kontext sind schon ganze Familien zerbrochen.

Heute ist dies zum Glück anders. Der Sohn oder die Tochter haben die Wahl, ob sie in die Unternehmensnachfolge eintreten oder selbst ein Unternehmen gründen. Beides hat sowohl Vor- als auch Nachteile.

Bei einer Unternehmensnachfolge kann man sich praktisch in das gemachte Nest setzen. Alle Abläufe sind erprobt, es bestehen meist feste Kundenkontakte und man kann sich entscheiden, das Geschäft im bisherigen Umfang weiter zu führen oder auf Expansionskurs zu gehen. Das gleiche gilt für die Mitarbeiter. Statt mühsam nach geeignetem Personal zu suchen, kann man einfach die eingespielten und voll funktionsfähigen Mitarbeiterstrukturen nutzen.
Nachteilig ist, dass bestehende Unternehmen in ihrer Gesamtstruktur oft schwerfällig wie alte Ozeanriesen sind. Sie sind nur schwierig vom eingeschlagenen Kurs abzubringen und falls man falsche Entscheidungen getroffen hat, nur sehr schwer wieder auf Kurs zu bringen. In der Regel ist sind falsche Entscheidungen in diesem Bereich mit hohen finanziellen Verlusten verbunden.

Wenn man hingegen ein Unternehmen gründen möchte, ist man in vielen Dingen einfach flexibler. Ein junges Startup kann man mit einem kleinen und wendigem Schnellboot vergleichen, das zwischen den großen und dicken Schiffen seine Bahnen zieht und in der Lage ist, auf kleinste Veränderungen am Markt sofort zu reagieren.

Und genau dieser Sachverhalt kann jungen Unternehmen sehr nützlich sein und es in die Lage versetzen, einen Fuß in den Markt zu bekommen und sich im Anschluss auch in den Bereichen zu etablieren, die die alteingesessenen und großen Firmen für sich beanspruchen.

Nachteilig ist, dass man bei einer Existenzgründung wesentlich höhere Risiken zu tragen hat. Da sind zum Beispiel eventuell aufgenommene Kredite zurück zu zahlen oder Entscheidungen zu treffen, für die man als Jungunternehmen aufgrund der mangelnden Erfahrung einfach nicht fähig ist. Auch die richtige Führung der Mitarbeiter erfordert ein großes Maß an Erfahrung und anderen Fähigkeiten, über die Existenzgründer in der Regel nicht verfügen.
Um gleich zu Beginn nichts falsch zu machen, empfiehlt es sich, eine Unternehmensberatung mit ins Boot zu holen. Bei diesen erhält man unter anderem eine Potentialberatung, die auf langjährigen Erfahrungen beruht.

Erhalten kann man eine gute Unternehmensberatung zum Beispiel bei Lambertschuster.de.


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