Logistik: Ein wichtiger Bereich beim Online-Shop

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Wer einen Online-Shop auf die Beine stellen möchte, der sollte die Logistik im Blick behalten. Natürlich ist es wichtig, Waren für den Kunden ansprechend anzubieten. Doch auch Service, eine schnelle Lieferung und eine problemlose Abwicklung gehören dazu.

Warum Logistik beim Online-Shop so wichtig ist

Zufriedene Kunden möchten in allen Bereichen Ihres Einkaufs ohne Probleme einen Haken setzen können. Das beginnt bei der Auswahl der Produkte, reicht über die Zahlungsmethoden und reicht bis hin zur schnellen Lieferung. Wenn ein Online-Shop aufgebaut wird, steht jedoch für den Betreiber in erster Linie die Präsentation seiner Waren im Vordergrund. Das heißt, hier wird sich viel Mühe mit den Präsentationen und den Produktbeschreibungen gegeben. Auch bei den Zahlungsmethoden achten die Anbieter auf Vielseitigkeit.

Wo es dann oft hängt, ist die Logistik. Wenn ein Kunde in einem Online-Shop bestellt und lange auf seine Ware warten muss oder diese vielleicht sogar beschädigte Ware erhält, dann wird dies hier vermutlich einer seiner letzten Einkäufe gewesen sein. Für die Kundenzufriedenheit spielt es also eine große Rolle, ob die Logistik bei einem Online-Shop auch funktioniert. Zwar handelt es sich hierbei um nicht direkt sichtbare Vorgänge, sie sind deswegen aber nicht weniger wichtig für den Betreiber von einem Online-Shop.

Auch hier spielt der Datenschutz natürlich wieder eine Rolle. So sollte nicht jeder Mitarbeiter alle Daten der Kunden einsehen können. (#01)

Auch hier spielt der Datenschutz natürlich wieder eine Rolle. So sollte nicht jeder Mitarbeiter alle Daten der Kunden einsehen können. (#01)

Fulfillment im Fokus

Die Logistik fällt unter den Bereich des Fulfillments und genau in diesem Bereich haben die meisten Anbieter von Online-Shops die größten Probleme. Im Prinzip steht der Begriff für alle Vorgänge die anfallen, wenn der Kunde seine Bestellung durchgeführt hat. Es dreht sich dabei um die Lagerhaltung und eine fachgerechte Verpackung, die Sendungsverfolgung und auch das Rechnungs- und Mahnwesen. Aber auch die Zahlungsabwicklung, Retouren und Reparaturen sowie der Support gehören mit dazu. Nun gibt es verschiedene Möglichkeiten, das alles unter einen Hut zu bekommen. Wer noch klein anfängt und die Waren bei sich im Wohnzimmer stapelt, der braucht vermutlich keine große Software.

Je größer der Online-Shop jedoch wird, desto wichtiger ist auch die Logistik. Nicht zu unterschätzen ist die Menge der Daten, die in diesem Bereich anfällt. Hier braucht man die Zusammenfassung der Preise sowie die Informationen zu einem Produkt. Die Produktfotos müssen vorhanden sein. Der Kunde und der Betreiber selbst wollen Informationen zu der Größe und dem Gewicht von einem Produkt. Für den Betreiber selbst ist es wichtig, welche Verpackung er für welches Produkt einsetzen möchte. Bevor ein Logistik-Datensatz also erstellt ist, braucht es viele Informationen. Das ist noch relativ gut möglich, wenn das Lager sich beim Unternehmen befindet. Komplexer wird es bei der Auslagerung von Waren.

Wer einen Online-Shop betreibt, der hat in der Regel nicht wirklich die Möglichkeiten, die Logistik sowie die Distribution selbst zu übernehmen. Hier braucht es also eine effektive Lösung.(#02)

Wer einen Online-Shop betreibt, der hat in der Regel nicht wirklich die Möglichkeiten, die Logistik sowie die Distribution selbst zu übernehmen. Hier braucht es also eine effektive Lösung.(#02)

Die Möglichkeiten für eine funktionierende Logistik

Wer einen Online-Shop betreibt, der hat in der Regel nicht wirklich die Möglichkeiten, die Logistik sowie die Distribution selbst zu übernehmen. Hier braucht es also eine effektive Lösung. Eine der am häufigsten in Anspruch genommenen Varianten ist der Logistik-Dienstleister. Diese Dienstleister sind allein auf den Bereich der Logistik spezialisiert, kennen sich hier aus und wissen, worauf geachtet werden muss.

Allerdings ist ein wichtiger Faktor, dass der Dienstleister auch E-Commerce-Erfahrungen haben sollte. Wenn diese Voraussetzungen erfüllt sind, dann ist das schon einmal von Vorteil. Gerade für kleine Online-Shops bedeuten diese Dienstleister aber auch recht hohe Kosten. Daher sind viele Betreiber auf der Suche nach einer besseren Lösung. Diese Lösung kann eine spezielle Software für die Warenwirtschaft  darstellen, die eine Verarbeitung der Bestellungen leichter macht.

Die Software als große Hilfe bei Logistik und Fulfillment

Spannend ist nun die Frage, wie eine Software dabei helfen kann, die Logistik besser in den Griff zu bekommen. Viele der Fehler beim Online-Handel treten dann auf, wenn die Bestellung durch den Kunden eingegangen ist. Das beginnt bereits dabei, dass die Artikel falsch zugeordnet werden. Wenn der Kunde aber Ware bekommt, die er gar nicht bestellt hat, ist der Frust schnell da. Auch der Versand an einen anderen Kunden ist ein Fehler, den sich ein Online-Shop nicht erlauben darf.

Fragt der Käufer dann nach seiner Ware und kann nachweisen, dass diese nicht bei ihm angekommen ist, muss der Dienstleister nachbessern. Das zieht wieder Kosten nach sich. Durch eine Software lassen sich viele Prozesse ganz einfach automatisieren und die Fehler auf diese Weise auch reduzieren. Wenn die Software von Beginn an richtig eingesetzt und gepflegt wird, kann sie die Kundenzufriedenheit deutlich erhöhen. Welche der auf dem Markt angebotenen Produkte dabei die eigenen Ansprüche erfüllt, kann eine Übersicht über die Möglichkeiten zeigen, die durch so eine Software geboten werden sollten.

Die Einarbeitung in die Software ist natürlich erst einmal ein Zeitfaktor, der berücksichtigt werden sollte. Rein im Hinblick auf die Behebung der Fehlerquote ist dieser Faktor jedoch durchaus zu vernachlässigen.(#03)

Die Einarbeitung in die Software ist natürlich erst einmal ein Zeitfaktor, der berücksichtigt werden sollte. Rein im Hinblick auf die Behebung der Fehlerquote ist dieser Faktor jedoch durchaus zu vernachlässigen.(#03)

Was eine gute Logistik-Software mitbringen sollte

Nun kann es natürlich sein, dass sich Anbieter die Frage stellen, ob die Nutzung einer Software nicht möglicherweise zu viel Zeit in Anspruch nimmt. Die Einarbeitung in die Software ist natürlich erst einmal ein Zeitfaktor, der berücksichtigt werden sollte. Rein im Hinblick auf die Behebung der Fehlerquote ist dieser Faktor jedoch durchaus zu vernachlässigen.

Wer eine gute Software kaufen möchte, der sollte auf einen hohe Benutzerfreundlichkeit und eine intuitive Bedienung achten. Die Schulung der Mitarbeiter hilft dabei, dass die Software richtig eingesetzt wird. Doch was genau braucht eine gute Software nun eigentlich, damit sie auch die gewünschten Aufgaben erfüllen kann? Zu den Leistungen, die eine Logistik-Software idealerweise mitbringen sollte, gehören:

  • Erstellung von Angeboten, Rechnungen und Rechnungskorrekturen
  • Übernahme der Belege mit der Möglichkeit für die Nachverfolgung
  • Integrierte Stücklistenfunktion
  • Schnellerfassung der Aufträge
  • Möglichkeit der Wiedervorlage von bestehenden Aufträgen
  • Anlage der Stammdaten bei der Erfassung von Aufträgen
  • Export der Daten zu Versandunternehmen
  • Berechnung der Positionsmengen
  • Erfassung der bestehenden Lagerprodukte

Daher ist es besonders wichtig, dass die Software genau diese Möglichkeiten zur Verfügung stellt und sie in ein bestehendes Netzwerk an Arbeitsplätzen integriert werden kann. Auch hier spielt der Datenschutz natürlich wieder eine Rolle.(#04)

Daher ist es besonders wichtig, dass die Software genau diese Möglichkeiten zur Verfügung stellt und sie in ein bestehendes Netzwerk an Arbeitsplätzen integriert werden kann. Auch hier spielt der Datenschutz natürlich wieder eine Rolle.(#04)

Die Sicherheit als ein wichtiger Faktor

Wenn ein Kunde in einem Online-Shop eine Bestellung einreicht, dann gibt er in diesem Moment dem Dienstleister seine persönlichen Daten preis. Das heißt, er gibt m Vertrauen persönliche Daten heraus und setzt darauf, dass der Dienstleister damit sicher umgeht. Aus diesem Grund ist es unbedingt notwendig, bei der Auswahl der Software auch den Sicherheitsfaktor zu berücksichtigen. Wie werden die Daten gespeichert? Wie sind die Daten gesichert? Gibt es die Möglichkeit auf den Zugriff von außen? Dieser sollte unbedingt mit allen Möglichkeiten unterbunden werden, damit der Datenschutz gewährt ist. Wer sich unsicher ist, der kann auch einen IT-Fachmann beauftragen, um ein Sicherheitsnetz einzurichten. Der Datenschutz der Kundendaten sollte an erster Stelle stehen. Hier kann es sonst zu großen Problemen mit den Kunden kommen.

Optimaler Support durch Netzwerkarbeit

Wichtig ist es, dass die Mitarbeiter auf die Daten in der Logistik-Software zugreifen können. Die Arbeit im Netzwerk hat also einen hohen Stellenwert, denn nur so kann auch ein guter Support gewährleistet werden. Wenn Kunden sich telefonisch melden und nachfragen, warum es Probleme mit ihrer Lieferung gibt, sich über ihre Lieferung beschweren oder eine Retoure in Auftrag geben möchten, dann sollte der jeweilige Mitarbeiter in der Software auch erkennen können, wo das Problem liegt.

Daher ist es besonders wichtig, dass die Software genau diese Möglichkeiten zur Verfügung stellt und sie in ein bestehendes Netzwerk an Arbeitsplätzen integriert werden kann. Auch hier spielt der Datenschutz natürlich wieder eine Rolle. So sollte nicht jeder Mitarbeiter alle Daten der Kunden einsehen können.

Wenn diese einzelnen Aspekte bei einer Logistik-Software beachtet werden, kann sie durchaus eine Alternative zu einem Logistik-Dienstleister darstellen und die internen Abläufe bei einem Online-Shop schneller voranschreiten lassen. Das zieht zufriedene Kunden nach sich, die dann bereit sind, auch wieder über den Shop zu bestellen. Denn Kundenzufriedenheit beginnt zwar im Shop, endet aber erst mit einem Kunden, der mit dem Service zufrieden ist.


Bildnachweis:©Fotolia Titelbild: Elnur-#01:Leo Lintang-#02: Cybrain-#03: Elnur-#04:maxsim

Rebecca Liebig

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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