Eventmarketing: Bei Veranstaltungen erfolgreich eingesetzt

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Wie kann man mit „Eventmarketing“ Kunden gewinnen und binden? Vielfach in manchen Unternehmen völlig unbeachtet bleibt das leistungsstarke Marketing-Instrument ungenutzt. Live-Kommunikation und Live-Marketing sind die gebräuchlicheren Namen, doch viele Unternehmen scheuen vor dem Einsatz zurück. Doch die Unsicherheit ist unbegründet, denn Eventmarketing bzw.

Eventmarketing: für Meinungsbildung und Imagepflege

Live-Marketing stellt eine leicht planbare Kampagne von Veranstaltungen dar, die dem Rezipienten produkt- sowie unternehmensbezogene Kommunikationsinhalte erlebnisorientiert zuteilwerden lässt. Zudem ist Eventmarketing als absatzpolitisches Instrument und ebenfalls als Maßnahme der Meinungsbildung und Option zur Image-Pflege zu sehen. Auf höchst unterhaltsame Weise können hier Unternehmensziele transportiert und die Reputation gestärkt werden.

Die besonderen Merkmale des Eventmarketings

Wie jede unternehmensorientierte Maßnahme verfügt auch das Eventmarketing über spezifische Eigenschaften, an denen sich die Anwendung des Marketing-Tools genau erkennen lässt.

So verbindet der Experte mit Eventmarketing folgende hervorstechende Attribute:

  • Ausgeklügelte Inszenierung
  • Erfolgreiche Interaktivität
  • Erlebnisorientiertes Handeln
  • Gekonnte Eigeninitiierung

Hier wiederum gibt es gewisse klassische Aufgaben im Kommunikationsbereich zu beachten:

  • Information
  • Emotion
  • Motivation
  • Aktion

Erst das Zusammenwirken und Ineinandergreifen dieser Faktoren schenkt dem Marketing-Event die Wirksamkeit, die es braucht, um nachhaltig und überzeugend erfolgreich zu sein.

Eventmarketing hat sich im Laufe vieler Jahre zu einer der wichtigsten Kommunikationsmaßnahmen entwickelt. So ist sie ein gleichberechtigter Partner im Marketing-Mix von erfolgreichen Unternehmen. Da die Nähe zum Kunden zunehmend bedeutungsvoll ist, haben sich Marketingevents in Auftreten und Charakter eine Art Unabhängigkeit erobert. Und das mussten sie auch, um im Wettbewerb zu bestehen.

Warum hat gerade das Eventmarketing zunehmend an Bedeutung gewonnen?  Schuld daran sind unter anderem die anhaltende Reizüberflutung der Konsumenten durch die schier unnahbare bzw. recht unpersönliche klassische Werbeform und zum Teil auch die Fragmentierung der Märkte.

Ziel soll es zukünftig sein, Kunden mitzunehmen, die potentiellen Käufer, vor allem die anvisierte Zielgruppe auf Ihre Bedürfnisse und Wünsche direkt anzusprechen, was durch die Nutzung von Social-Media-Kanälen ein Leichtes sein dürfte.

Nicht immer fällt es leicht, dem Kunden klar zu machen, warum eine Idee für ein gelungenes Eventmarketing in dem gewünschten Maße nicht umgesetzt werden kann.

Nicht immer fällt es leicht, dem Kunden klar zu machen, warum eine Idee für ein gelungenes Eventmarketing in dem gewünschten Maße nicht umgesetzt werden kann.(#01)

Erhöhtes Aktivierungspotenzial durch Eventmarketing?

Soll ein bestimmtes Produkt, eine exklusive Dienstleistung erfolgreich dem Kunden schnell und authentisch nähergebracht werden, gehört nahezu zwingend ein gutes Eventmarketing dazu. Durch Einsatz eines perfekt durchdachten Marketingkonzepts wird während eines firmeninternen und -externen, unterhaltenden Events die erlebnisorientierte Kommunikation mit eingebracht, welche Emotionen und Kauflust bei den Interessenten weckt, sowie auf ganzer Ebene unterstützend und lösungsorientiert wirkt.

Unternehmen, welche mit dieser Maßnahme arbeiten, müssen vorher Eventmarketing in das vorhandene Kommunikationsmodell mit einfließen lassen, denn nur so kann letztlich die zeitliche sowie inhaltliche Abstimmung mit weiteren kommunikationspolitischen Vorgehensweisen garantiert werden.

Festzuhalten gilt: Wer in unserer heutigen Zeit eine Veranstaltung organisieren und vermarkten möchte, kommt um eine ausgereifte Event-Marketing-Strategie kaum herum. Dies wiederum zeigt: Klassische Plakate und sympathische Flyer reichen in einer Welt, die sich ständig fortentwickelt und auf Innovationen setzt, mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht mehr ganz aus.

Beispiele für ein erfolgreiches Eventmarketing: Kosten und mehr

Was nutzen die tollsten Ideen, wenn die Kosten hoch und eine etwaige Angleichung kaum zu erreichen ist. Und in der Tat spielt das liebe Geld bzw. das gegebene Höchstbudget im Vordergrund entscheidend mit. Nicht immer fällt es leicht, dem Kunden klar zu machen, warum eine Idee für ein gelungenes Eventmarketing in dem gewünschten Maße nicht umgesetzt werden kann. In solch einer recht angespannten Situation hilft nur noch Fingerspitzengefühl und Überzeugungskraft.

Voraussetzungen

Folgende Tabelle zeigt die Grundvoraussetzung und wichtige Vorbereitungen für ein durchführbares Eventmarketing:

Charakterisierung des Events Anforderungen an das Eventmarketing Arten des Events
Positive Emotionalisierung Systematische Planung und Entscheidung, Voraussetzung: Situationsanalyse Jubiläen etc. (anlassbezogen)
Aktivierung der Eventteilnehmer, die ebenso neue Interessenten generieren In Abgrenzung zum Eventsponsoring: Eigeninitiierung Emotionale Ausrichtung einer Wissensvermittlung bzw. einer Marke
Positivität Markenbezug sowie Unternehmensbezug Interne sowie externe Zielgruppen
Alleinstellungsmerkmal herstellen Emotionale Beeinflussung des Adressaten
Ausrichtung des Events ganz auf die Bedürfnisse des Publikums
Kontaktintensität
Jetzt schon sicher: Eventmarketing ist keine Zukunftsmusik, sie ist bereits Teil großer Werbekampagnen.

Jetzt schon sicher: Eventmarketing ist keine Zukunftsmusik, sie ist bereits Teil großer Werbekampagnen.(#02)

Eventmarketing: Wie gestaltet man ein besonderes Ereignis richtig?

Jetzt schon sicher: Eventmarketing ist keine Zukunftsmusik, sie ist bereits Teil großer Werbekampagnen. Mitten drin statt nur dabei verkörpert das Eventmarketing hohe Dialogfähigkeit sowie optimale Möglichkeiten der Profilierung sowie der Differenzierung und steigert somit die Einzigartigkeit eines Events.

Vorteil des Eventmarketings: bei Events kommen ökonomische Kommunikationsziele erst zweit- oder gar drittrangig zum Tragen. Eine sichere Erfolgsmessung verlangt hingegen eine recht hohe Interpretationsfähigkeit und eine noch feinere Beobachtungsgabe.

Arbeitsprozess: so läuft ein Event ab

Ein Event entsprechend bereits gut erforschter Maßnahmen zu gestalten, erfordert verschiedener Strategien. Strategien, welche schlussendlich interessierte Zuhörer bzw. Besucher anzuziehen versteht und mit denen sich die Reichweite zielsicher erhöhen lässt.

Folgende Schritte beschreiben den grundlegenden Prozess im Eventmarketing:

  1. Brainstorming

    Alles beginnt mit Inspiration, einem gemeinsamen Brainstorming und mit ein wenig Geduld. DIE Idee zu finden, welche gleich wirkt und Freudenfunken sprühen lässt, kann mitunter Tage dauern. Es reicht also kaum aus, 10 Einfälle zu notieren und nach „Ene, mene, muh und raus bist du“-Prinzip und auf gut Glück eine der drei ersten Gedankenblitze in die Tat umsetzen zu wollen. Das primäre Thema des Events muss Hand und Fuß haben und vor allem, es muss im Vorfeld feststehen, was die Besucher von dem Event an allgemeinem Mehrwert sowie an Neuigkeiten, Feststellungen und Plänen mit nach Hause nehmen sollen.

    Welche Botschaft soll von dem Event ausgehen?
    Ein Erfolg zeigt das Event dann, wenn der Besucher mit nachhaltig guten Erinnerungen und positiven Gefühlen das Fest verlässt und schon genau weiß, welche Dienstleistung oder welches Produkt er demnächst testen möchte. Der bleibende Eindruck zählt, und dafür muss eine Idee her, die alles andere als gewöhnlich ist und bestenfalls mit geringen Kosten verbunden ist.

  2. Kosten

    Der Kosten-Faktor ist manchmal ein unfairer Richter über gelungenes oder misslungenes Event. Doch im Vertrauen sei gesagt: meistens gibt es kreative Möglichkeiten, der lästigen Kostenfalle zu entkommen. Solche Möglichkeiten gilt es zu entdecken und für weitere Maßnahmen auszubauen. Es ist immer von Vorteil, wenn ein Event dank guter Vorbereitung kostenlos stattfinden darf.

    Als Unternehmen sollte man bedenken: die vielen Mühen fließen später in barer Münze in die Unternehmenskasse zurück, nämlich dann, wenn Besucher Produkte kaufen und beworbene Dienstleistungen nutzen. Damit man mit einem sehenswerten Profit rechnen darf, ist es sinnvoll so viele Interessenten wie möglich auf das kommende Event anzusprechen und ihnen schmackhafte Vorabinformationen zukommen zu lassen.

  3. Viele Besucher

    Was macht man nun als erfolgreiches Unternehmen, wenn man eine Vielzahl an Besuchern auf dem Event begrüßen möchte? Richtig. Man sucht das Internet auf. Besonders Social-Media-Kanäle eignen sich perfekt zur Bekanntmachung besonderer Veranstaltungen. Begeisterte Interessenten verbreiten die frohe Botschaft an Bekannte, Freunde sowie an Verwandte weiter und schon hat man die Besucherzahl mindestens verdoppelt, wenn nicht sogar vervierfacht.

    Der virale Effekt sollte also nicht unterschätzt werden. Gegebenenfalls kann auch eine Webseite dazu dienen, Registrierungen für das geplante Event entgegenzunehmen.

  4. Genügend Vorlauf

    Ein Event, welches kaum Informationen über sich preisgibt, erlebt nicht selten eine böse Bauchlandung. Der Kunde bzw. der Interessent möchte stets, gerade was Veranstaltungen betrifft, auf dem neuesten Stand sein. Alle angewandten Marketingmaßnahmen sollten also das Ziel verfolgen, den Besucher schon Wochen, wenn nicht sogar Monate vor der Feierlichkeit, genügend über das Event aufzuklären.

    Wird dieser wichtige Schritt vernachlässigt, bleiben die Besucher aus. Und das wäre extrem schade! Informationen sowie Einladungen können dabei via E-Mail oder über eine Postwurfsendung den auserwählten Empfänger erreichen. Auch eine persönliche Übergabe der Einladung durch einen Mitarbeiter des Unternehmens steigt das Interesse des Kunden und führt dazu, dass der Interessent sich auf das Event freut und der Einladung gerne zustimmt.

  5. Plakate?

    Als sogenannter „Mitläufer“ oder als unterstützende Maßnahme (sofern es sich um ein öffentliches Event handelt) darf immer noch gerne die klassische Werbung in Form von Plakaten herangezogen werden. Das Gute an Plakatwerbung ist, dass man die Schrift, ohne dass das Werbebild beeinträchtig wird, recht groß gestalten kann.

    Auf einem Plakat können Datum sowie Veranstaltungsort sehr übersichtlich herausgestellt werden. Vorbeifahrenden Autos oder Spaziergängern fällt eine Plakatwerbung direkt ins Auge. Je origineller der Aufdruck, desto mehr sehen sich Interessenten dazu veranlasst, das Plakat etwas genauer unter die Lupe zu nehmen.

  6. Social Media

    Die Mund-zu-Mund-Propaganda hatte seine Zeit. Mittlerweile sind es tatsächlich Blogs, Webseiten und Social-Media-Kanäle, die im Bereich Eventmarketing den entscheidenden Takt vorgeben. Auf Facebook, Twitter und Co. lassen sich Eventankündigungen und ein gelungenes Storytelling zu dem Event vorzüglich mit anderen Nutzern bzw. Interessenten teilen. Außerdem finden Besucher dieser Kanäle Gewinnspiele, Fotoboxen (wie auf Instagram) aufregend schön.

    Plant ein Unternehmen also ein besonderes Event, sollte es die Reichweite der bevorstehenden Veranstaltung über publikumswirksame Maßnahmen steigern, denn nichts bleibt besser im Gedächtnis verankert, als ein Event, welches mit einem verlockenden Gewinnspiel untermauert wird. Der Interessent verbindet die Chance auf einen der vielen Gewinne schier automatisch mit der Einladung oder der Information zum ausgeschriebenen Event und wird, auch wenn er diesmal nicht gewinnt, dennoch mit hoher Wahrscheinlichkeit die beworbene Veranstaltung aufsuchen.

Effektive Eventvermarktung: neue Fans und zufriedene Kunden

Von einer guten Marketingstrategie angezogen und überzeugt, rennen Kunden jenen Unternehmen die Türen ein, welche sich für ihre speziellen Zielgruppen stark machen, und maßgeschneiderte Eventarten dauerhaft zu generieren wissen. Außerdem erwarten Interessenten zurecht ein ausgeklügeltes, lösungsorientiertes Veranstaltungsvermarktung, welches den Kern der Sache trifft und übergreifend einsetzbar ist. Wer sich mit der Präzision und der Geduld eines Akrobaten ans Werk macht, erzielt mit dieser grazilen Vorgehensweise weniger Achtungserfolge, als vielmehr die lang ersehnte Punktlandung.

Um einen bahnbrechenden Erfolg einzufahren, müssen manchmal verschiedene Vermarktungslösungen anvisiert werden. Und genau für diese unterschiedlichen Lösungsansätze wird, wenn man es richtig angeht, eine Marketing Checkliste erstellt. Anhand dieser Liste werden sowohl positive als auch negative Effekte sichtbar und man kann jene Marketing-Tools zusammenführen, welche den meisten Mehrwert bieten.

Übrigens: in dieser heißen Phase sollte man bereits auf die Suche nach passenden Sponsoren für das anstehende Event gehen, und ebenso das B2B Marketing kräftig in die Gesamtplanung mit einbeziehen.

Fazit

Eventmarketing wird bei vielen Veranstaltungen erfolgreich eingesetzt. Als Vorzeigemodell im Marketing-Mix schafft diese Maßnahme mehr Raum für kundenwirksame Strategien. Beherzigt ein Unternehmen die wichtigen Schritte im Eventmarketing, darf es sich bald in die Reihe der Gipfelstürmer positionieren, denn gekonntes Eventmarketing kann aufgrund seiner bewusst eingeleiteten Kundennähe Anfragen und Umsätze um ein x-faches steigern.

Schaut man weiter in Richtung Zukunft, dann versteht sich beinahe von selbst, dass Einladungen via Mail und Co. die gewünschte Zielgruppe besser erreichen als die normale Post. Dies gilt ebenso für Social-Media- Kanäle: Hier werden Veranstaltungsprogramme, Infos zu Events „geteilt“ und so nach und nach im gesamten Umkreis, zum Teil auch weltweit erfolgreich sowie nachhaltig weiterverbreitet.

Und da sich auch weiterhin klassische Marketing-Ideen als Untermauerung des Eventmarketing-Konzepts hervorragend eignen, darf man bei einer Großveranstaltung gerne auf beide Werkzeuge zurückgreifen, denn wie heißt es so schön: „doppelt genäht, hält besser“ und genau dies trifft auf eine groß angesetzte Eventplanung bzw. Veranstaltungsplanung definitiv zu.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: Tsezarina -#01: Rihardzz -#02: Adzem  -#03: Jenson -#04: _Rainbow Bkk

Rebecca Liebig

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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