Kundengewinnung und -bindung: Branding-Tipps für Unternehmen

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Ein Unternehmen geht mit einer Produkt- oder Serviceidee an den Start und die Gründer hoffen, dass sie Erfolg haben. Doch von nichts kommt nichts und so braucht es ein starkes Branding für den Weg nach oben.

Wege zur starken Marke

Drei Fragen sollten Sie auf dem Weg zur starken Eigenmarke beantworten:

  1. Was kann meine Marke?
  2. Welche Wege geht meine Marke?
  3. Warum geht sie genau diesen Weg?

Die Antworten auf diese drei Fragen zeigen den Weg, den Sie und Ihr Unternehmen gehen müssen, um eine starke Marke zu bekommen und diese konkurrenzfähig bleiben zu lassen. Wichtig: Die Marke muss im Alltag der Menschen an Bedeutung gewinnen, was auch erklärt, warum es nicht einfach mit einem Werbekugelschreiber oder einer Spruchtasse getan ist. Ihre Marke darf nicht auswechselbar werden und muss gleichzeitig jederzeit Ihrem Unternehmen zuzuordnen sein. Klären Sie die Frage, warum die Marke ist, wie sie ist und finden Sie ihre Daseinsberechtigung. Erfolgreiche Firmen können durchaus als Vorbild für ein perfektes Branding herangezogen werden – lernen Sie von den Besten!

Video: Meine Tipps für ein erfolgreiches Unternehmen – Top 5

Klein anfangen und wachsen

Viele Existenzgründer gehen den Weg, dass sie ihre Produktidee entwickeln, produzieren und auf den Markt bringen. Nun heißt es, erfolgreicher zu werden und die Verkaufszahlen zu steigern. Dabei wird nicht selten das „Drumherum“ vergessen, was schon bei der Entwicklung des Logos anfängt. Die Frage, ob ein Unternehmen ein Logo braucht, ist müßig, denn sie muss in jedem Fall mit „Ja, natürlich!“ beantwortet werden. Wer das Logo sieht, sollte wissen, dass Ihr Unternehmen dahintersteht, dass dies Ihr Markenzeichen ist.

Dabei ist das Logo nur der erste Schritt auf dem Weg zum erfolgreichen Branding, welches keinesfalls mit kostenintensiver Werbung verwechselt werden darf. Es geht darum, die Marke auf dem Markt zu etablieren und von der Möglichkeit des Austauschs abzukommen. Ihre Marke kann niemand ersetzen, sie ist einzigartig und besitzt Wiedererkennungswert.

Genau das müssen Sie aber auch der Welt klarmachen, was vom ersten Unternehmenstag an in kleinen Schritten geschehen muss. Arbeiten Sie dafür das eigene Image sauber heraus und grenzen Sie sich von der Konkurrenz ab. Dabei ist der richtige Zeitpunkt für das Starten des Brandings bereits gekommen, bevor Sie mit dem Produkt auf den Markt gehen!

Starke Marken sind in der Lage, das Kaufverhalten der Menschen, ihrer Zielgruppe, aktiv zu beeinflussen. (#02)

Starke Marken sind in der Lage, das Kaufverhalten der Menschen, ihrer Zielgruppe, aktiv zu beeinflussen. (#02)

Vorteile gegenüber dem Wettbewerb

Starke Marken sind in der Lage, das Kaufverhalten der Menschen, ihrer Zielgruppe, aktiv zu beeinflussen. Kleine Unternehmen können von diesen Vorbildern lernen und sollten durch nachhaltige Konzepte dafür sorgen, dass die Produkte und Leistungen als einzigartig wahrgenommen werden.

Von den meisten Dingen gibt es unzählige Varianten auf dem Markt. Die Kunden wählen das aus, das sich in den Köpfen verankern konnte, das durch gekonntes Branding dafür gesorgt hat, nicht in Vergessenheit zu geraten. Diesen Schritt müssen junge Unternehmen erst einmal schaffen und lernen dabei von den Großen der Branche, die nicht nur ein Produkt und eine Marke großer Aufmerksamkeit unterziehen, sondern ein Corporate Branding durchführen, bei dem alle Produkte und Angebote des Unternehmens einbezogen werden.

Wer es schafft, beim Kunden ein positives Gefühl entstehen zu lassen und ihn dazu bekommt, sich für genau dieses Produkt zu entscheiden, hat beim Branding alles richtig gemacht. Um Vorteile gegenüber dem Wettbewerb zu erhalten, müssen Sie es schaffen, sich in den Köpfen der Menschen zu verankern und von dort aus Einfluss auf das Kaufverhalten nehmen. Eine Produkttreue und Markenverbundenheit zu erreichen, sollte das erklärte Ziel eines jeden Unternehmens sein.

Mit diesen Tipps zum Branding ausgerüstet, startet ein junges Unternehmen von Anfang an besser aufgestellt bzw. kann ein gestandenes Unternehmen ein neu auf den Markt gebrachtes Produkt besser vermarkten. (#01)

Mit diesen Tipps zum Branding ausgerüstet, startet ein junges Unternehmen von Anfang an besser aufgestellt bzw. kann ein gestandenes Unternehmen ein neu auf den Markt gebrachtes Produkt besser vermarkten. (#01)

Tipps zur Markenbildung für kleine und mittlere Unternehmen

Zuerst einmal gilt, dass Sie als Unternehmen die einmal angefangene Markenbildung konsequent verfolgen sollten. Entwickeln Sie eine Markenstrategie, der Sie jede Tätigkeit unterordnen und nach der sich die weitere Tätigkeit richten muss. Außerdem sollten Sie zur Kundengewinnung und Bindung von Kunden folgende Tipps für ein erfolgreiches Branding beachten:

  • Markennamen finden
    Finden Sie einen Namen für Ihre Marke, der einprägsam, originell, witzig, anspruchsvoll und differenziert ist. Er darf dem Namen der Konkurrenz nicht ähneln, sollte unverwechselbar sein und griffig. Gleichzeitig muss er sich gut aussprechen lassen und darf beim Lesen keine Fragen bzgl. der Aussprache aufwerfen. Gut ist es, wenn die Zielgruppe mit den Namen etwas assoziieren kann.
  • Logo entwickeln
    Wie eingangs bereits erwähnt wurde, sollten Sie als Unternehmen alles daran setzen, ein leicht wiedererkennbares Logo zu entwickeln, das Sie und Ihr Unternehmen fortan begleiten wird. Es sollte immer wiedererkennbar sein und im besten Fall eine Botschaft übermitteln. Außerdem sollte es Gefühle beim Betrachter hervorrufen, die natürlich mit etwas Positivem verbunden sein sollten.
  • Produktgestaltung und Markenidentität beachten
    Fachleute sprechen von einem magischen Dreieck, wenn sie von Markenzeichen, Markenname und Produktgestaltung sprechen. Alles muss aufeinander abgestimmt und im Einklang sein. Außerdem sollen alle drei Teile gleiche Inhalte darstellen, woraus sich die Markenidentität ergibt, die wiederum für Glaubwürdigkeit sorgt.
  • Markenstrategie entwickeln
    Eine Markenstrategie muss in jedem Fall durchdacht sein und überwiegt in ihrer Bedeutung alle anderen Dinge, die für das Branding wichtig sind. Je früher ein Jungunternehmer seine eigene Markenstrategie entwickelt, umso besser, denn nur so greifen alle Rädchen von Werbung und Marketing reibungslos ineinander. Die Markenstrategie bildet sozusagen die Basis für den weiteren Erfolg.
  • Themenfelder besetzen
    Die Marke besitzt eine Botschaft, welche nun mantraartig ständig wiederholt wird? Das reicht längst nicht mehr, um auf lange Sicht den Erfolg zu sichern. Heute werden seitens der Menschen unerwünschte Werbeinhalte einfach weggeklickt, daher gilt es, kein Medium zu besetzen, sondern ein Thementerritorium. Inhalte müssen einen hohen Mehrwert aufweisen, damit die potenziellen Kunden freiwillig aufmerksam werden und bleiben. Sie dürfen sich nicht genervt und verfolgt fühlen, sondern sollten sich im Gegenteil freuen, endlich wieder etwas von Ihnen und Ihrer Marke zu hören. Dabei ist es wichtig, den Dialog mit den Kunden zu fördern, was angesichts der zahlreichen Möglichkeiten durch Social Media kein Problem ist. Sie können damit Ihre Haltung zu bestimmten Themen ebenso darstellen wie Ihre eigene Position stärken und im Fall des Falles verteidigen.
  • Emotionen erzeugen
    Auf jede Checkliste für ein erfolgreiches Branding gehört das Erzeugen von Emotionen. Bedenken Sie dabei, dass zwar alles mehr und mehr digitalisiert wird und immer neue Auswertungs- und Messmethoden zur Verfügung stehen, dass jedoch ein Mensch ein teilweise irrationales Wesen bleibt, dessen Handlungen nie zu 100 Prozent vorhersagbar sind. Sie müssen daher wissen, in welchen Lebenssituationen die Menschen wie handeln könnten. Was löst Emotionen aus, wie können Sie sich der Gefühle bedienen und sie vielleicht gezielt beeinflussen? Der Schlüssel zum Erfolg liegt darin, dies alles besser zu können als der Wettbewerb! Gelingt Ihnen das, nehmen Ihre treuen Kunden übrigens auch Preissteigerungen in gewissem Maße hin.
  • Den Kunden begeistern
    Sie müssen Kunden nicht nur für sich und Ihr Produkt begeistern und gewinnen, sondern auch halten können. Das wiederum ist nur möglich, wenn der Kunde wirklich zufrieden ist und das rundum! Sorgen Sie dafür, dass die Welt von der Zufriedenheit der Kunden erfährt und setzen Sie auf Social Media und die Möglichkeit, Bewertungen abzugeben.
  • Weiterentwicklung ist gefragt
    Entwickeln Sie immer neue Designs und Services, bleiben Sie nicht stehen, sondern gehen Sie immer noch einen Schritt weiter. Passen Sie Ihre Innovationen den Wünschen der Kunden an und liefern Sie ihnen einen Grund, Ihr Produkt zu kaufen. Dabei stellt sich häufig das Problem, dass sich Ihr Produkt mit dem der Konkurrenz gleicht oder wenigstens ähnelt. Sie müssen nun eine Verbesserung Ihres Produkts erreichen, indem Sie einen Mehrwert schaffen. Möglich ist das durch zusätzliche digitale Angebote, die Ihre Kunden beim Kauf des Produkts nutzen können. Vielleicht bietet sich die Entwicklung einer App an, mit der die Kunden neue Angebote und Zusatzfunktionen nutzen können. Sind diese vielversprechend, geben die Menschen teilweise sogar mehr Geld aus.
Sie müssen Kunden nicht nur für sich und Ihr Produkt begeistern und gewinnen, sondern auch halten können. (#03)

Sie müssen Kunden nicht nur für sich und Ihr Produkt begeistern und gewinnen, sondern auch halten können. (#03)

Mit diesen Tipps zum Branding ausgerüstet, startet ein junges Unternehmen von Anfang an besser aufgestellt bzw. kann ein gestandenes Unternehmen ein neu auf den Markt gebrachtes Produkt besser vermarkten. Branding ist keine Arbeit, die irgendwann abgeschlossen ist und ad acta gelegt werden kann, es handelt sich vielmehr um einen dauerhaften Prozess, der langfristig zum Erfolg führt bzw. diesen begleitet.


Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: _Rawpixel.com  -#01:_Rawpixel.com  -#02: UfaBizPhoto -#03: ImageFlow

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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