Betriebsausflüge in Baden-Württemberg: Für mehr Zusammenhalt im Unternehmen

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Ein Betriebsausflug steht ganz im Zeichen des derzeit so modernen Teambuildings. Verschiedene Events werden in Baden-Württemberg dafür angeboten. Welche sind die besten?

Das bringt der Betriebsausflug

Ein Betriebsausflug soll nicht einfach nur für ein gemeinsames Erlebnis des gesamten Mitarbeiterteams sorgen. Es geht auch darum, das Team als solches zu stärken und zu verbinden, die einzelnen Mitglieder des Teams besser miteinander kommunizieren zu lassen. Vor dem Hintergrund ist der Betriebsausflug keineswegs nur als eine Art Wandertag, wie er aus Schulzeiten bekannt ist, zu sehen. Er soll zwar Abwechslung bieten und den drögen Alltag unterbrechen, doch es geht nicht darum, den Angestellten einen zusätzlichen Urlaubstag zu bieten, den auch noch das Unternehmen bezahlt.

Dieses hat mit dem Ausflug einige Ziele vor Augen: Mitarbeiter stärken und verbinden, Kommunikation verbessern, eventuelle Unzufriedenheiten aufzeigen. Die Mitarbeiter bekommen die Gelegenheit, sich außerhalb des normalen Alltags besser kennenzulernen. Denn bei vielen Angestellten ist es doch so, dass sie zwar acht Stunden täglich miteinander verbringen, jedoch kaum etwas über den anderen wissen. Das auch nicht aus dem Grund, dass das nicht von Interesse ist oder dass ein Mitarbeiter nichts Privates über sich preisgeben möchte. Im Unternehmensalltag fehlt einfach die Zeit dafür, sich in Ruhe über andere Dinge als die Arbeit zu unterhalten. So wissen die meisten zwar, dass ihnen ein Mitarbeiter sympathisch ist und ein anderer nicht, doch Näheres kann kaum jemand sagen.

Baden-Württemberg ist bekannt für seine guten Weine und so bietet sich eine Tour durch die Weinberge oder eine Weinsafari geradezu an. (#01)

Baden-Württemberg ist bekannt für seine guten Weine und so bietet sich eine Tour durch die Weinberge oder eine Weinsafari geradezu an. (#01)

Vorteile des Betriebsausflugs

Ob der Betriebsausflug in Baden-Württemberg stattfindet oder ob es das Team in ein anderes Bundesland (oder gar Land) zieht, ist erst einmal nebensächlich. Es geht darum, das Team zu stärken und die Kollegen besser kennenzulernen. Das gilt auf einer Ebene der Hierarchie ebenso wie Hierarchie übergreifend: Der Angestellte soll seinen Chef besser kennenlernen, der Vorgesetzte soll erfahren, was den Mitarbeiter bewegt und warum das so ist. Welche Hobbys der Mitarbeiter hat, was er mag und ob er Familie hat, all das sind kleine Informationen, die zu mehr Vertrautheit führen. Dabei ist bekannt, dass die Mitarbeiter besser und effektiver arbeiten, wenn sie sich wohl und verstanden fühlen.

Bei einem Betriebsausflug sind alle gleich, es gibt keine starren Rollenkorsetts, die die Teilnehmer einengen und durch die Zurückhaltung und Respekt begründet werden. Gegenseitige Wertschätzung beruht hier allein aufgrund der Person und seines Charakters, nicht bedingt durch die Stellung im Unternehmen. Wobei eines klar sein muss: Wirklich vergessen sollte kein Mitarbeiter, dass er hier mit dem Chef unterwegs ist, denn Flapsigkeiten und Respektlosigkeiten rächen sich spätestens bei der Rückkehr ins Unternehmen. Allerdings sollten diese auch im Umgang mit den Kollegen nicht an der Tagesordnung sein!

Derjenige, der den Betriebsausflug organisiert, sollte im besten Falle die Belegschaft mit einbeziehen. (#02)

Derjenige, der den Betriebsausflug organisiert, sollte im besten Falle die Belegschaft mit einbeziehen. (#02)

Gemeinsame Planung ist wichtig

Derjenige, der den Betriebsausflug organisiert, sollte im besten Falle die Belegschaft mit einbeziehen. Eine Planung über die Köpfe der Teilnehmer hinweg ist nicht zu empfehlen, denn die Motivation der Mitarbeiter wird sich in Grenzen halten, wenn sie etwas unternehmen sollen, worauf sie keine Lust haben. Damit kann kein positiver Effekt erreicht werden!

Erlaubt ist, was gefällt und so kann es beim Betriebsausflug auf eine Busreise gehen, es werden sportliche Unternehmungen geplant oder es geht zu einer Weinprobe. Generell kommen Reisen bei den meisten Mitarbeitern gut an, wobei es der Kunst des Organisators zuzuschreiben ist, eine Reise zu finden, die themen- oder branchenbezogen ist.

Zu bedenken ist, dass ein Betriebsausflug als freiwillige soziale Leistung gilt. Dafür muss der Ausflug während der Arbeitszeit stattfinden und der Arbeitgeber muss sich an den Kosten beteiligen. Eine Verpflichtung zur Teilnahme gibt es nicht, es darf auch nicht impliziert werden, dass von der Teilnahme etwas abhängt. Die Mitarbeiter, die sich gegen die Teilnahme entscheiden, haben aber keinen Anspruch auf Freistellung oder Urlaub an diesem Tag, für sie wird das ein ganz normaler Arbeitstag.

Wer nicht teilnehmen möchte, sollte sich allerdings gute Argumente überlegen, denn das Teambewusstsein wird dadurch nicht eben gestärkt. Daher sollten Sie sich gut überlegen, ob Sie den Termin wirklich absagen und statt des Ausflugs allein in der Firma im Büro sitzen. Spätestens dann, wenn die anderen Mitarbeiter wieder zurückgekehrt sind und der Alltag alle wieder hat, sind Sie außen vor, denn Sie können einfach nicht mitreden.

Ein Betriebsausflug darf ruhig einen sportlichen Charakter haben, sofern niemand mitfährt, der körperlich eingeschränkt ist. Wie wäre es denn mit einer Kanufahrt? (#03)

Ein Betriebsausflug darf ruhig einen sportlichen Charakter haben, sofern niemand mitfährt, der körperlich eingeschränkt ist. Wie wäre es denn mit einer Kanufahrt? (#03)

Betriebsausflüge in Baden-Württemberg

Gerade Baden-Württemberg bietet aufgrund seiner landschaftlichen Reize wunderbare Möglichkeiten, um einen Betriebsausflug zu unternehmen. Ob der Ausflug durch einen Beauftragten des eigenen Unternehmens organisiert wird oder durch eine spezielle Agentur, muss möglichst frühzeitig entschieden werden. Die Agentur kostet das Unternehmen meist mehr, dafür können aber auch alle Mitarbeiter ihrer regulären Arbeit nachgehen und müssen nicht freigestellt werden, weil sie mit der Organisation betraut sind. Außerdem wird der Mitarbeiter dann nicht schief angeschaut, wenn das Event nicht auf Gegenliebe bei den Mitarbeitern gestoßen ist.
Die folgenden Ausflüge stehen bei Unternehmen in Baden-Württemberg und aus anderen Bundesländern hoch im Kurs:

  • Weinberge besuchen
    Baden-Württemberg ist bekannt für seine guten Weine und so bietet sich eine Tour durch die Weinberge oder eine Weinsafari geradezu an. Die Teilnehmer genießen eine tolle Aussicht bei Erlebnis-Wandertouren, die sie auf Steilhänge führen. Es gibt Teamspiele, die nur gewonnen werden können, wenn alle Mitglieder eines Teams zusammenarbeiten. Natürlich stehen Weinproben auf dem Programm und der Abend schließt in gemütlicher Runde. Lustig wird es, wenn verschiedene Spiele zu bewältigen sind, die am Ende einen Sieger küren: Das ganze Team!
  • Olympiade in Schwaben
    Verschiedene Herausforderungen warten auf die Teilnehmer, die die Schwabenolympiade als Maßnahme zum Teambuilding mitmachen. Wie wäre es mit Hufeisenwerfen, Tauziehen, Armbrustschießen und Wettmelken? Nach den Wettkämpfen warten Speis und Trank sowie ein gemütliches Beisammensein auf die Teilnehmer. Jedes Spiel bringt Punkte und am Ende wird das Siegerteam gekürt. Auch hier werden wieder Wettbewerbsgedanke und Teamgeist miteinander kombiniert.
  • Kanufahrt
    Ein Betriebsausflug darf ruhig einen sportlichen Charakter haben, sofern niemand mitfährt, der körperlich eingeschränkt ist. Wie wäre es denn mit einer Kanufahrt? Der Bodensee bietet eine herrliche Kulisse und lässt neben dem sportlichen Anreiz auch Entspannung und Erholung nicht zu kurz kommen. So bekommt der Betriebsausflug ein wenig den Charakter eines Urlaubstages. Die Teilnehmer lernen sich besser kennen und zehren noch lange von dem gemeinsamen Erlebnis, bei dem sie sich gegenseitig von einer vielleicht völlig neuen Seite erlebt haben. Wichtig ist, dass vorher alles gut organisiert wird und Kanus, Paddel, Schwimmwesten und natürlich Fotoapparate (für die Bilder für das Unternehmens-Familienalbum) bereitstehen.
Geocaching ist ein moderner Sport – Schnitzeljagd per GPS, könnte man sagen. Die Tour wird vorab gut geplant und führt am besten zu den schönsten Schauplätzen des Bundeslandes, wenngleich Sie sich natürlich auf eine Region beschränken müssen. (#04)

Geocaching ist ein moderner Sport – Schnitzeljagd per GPS, könnte man sagen. Die Tour wird vorab gut geplant und führt am besten zu den schönsten Schauplätzen des Bundeslandes, wenngleich Sie sich natürlich auf eine Region beschränken müssen. (#04)

  • Geocaching
    Geocaching ist ein moderner Sport – Schnitzeljagd per GPS, könnte man sagen. Die Tour wird vorab gut geplant und führt am besten zu den schönsten Schauplätzen des Bundeslandes, wenngleich Sie sich natürlich auf eine Region beschränken müssen. Für die Suche werden Teams gebildet, die mit Kompass und GPS-Geräten ausgestattet werden und verschiedene Aufgaben lösen müssen. Auch hier sind wieder Kommunikation und Zusammenarbeit gefragt, es geht um Teamgeist und das Finden eines Siegerteams. Das ist zu viel Wettbewerb? Dann sind am Ende alle Sieger und finden sich einem gemütlichen Restaurant als Ziel ein, wo der Abend in netter Atmosphäre bei einem guten Essen ausklingen darf. Wichtig: Die Heimreise muss organisiert werden!
  • Rallye fahren
    Ob mit dem Jeep oder dem Quad: Eine Rallye gefällt nicht nur den männlichen Mitgliedern eines Teams. Der Betriebsausflug mit einem motorisierten Gefährt bringt Spaß und langfristige Erinnerungen, im Vordergrund steht das gemeinsame Erleben einer Fahrstrecke. Es geht über Stock und Stein, wobei die Wege natürlich erschlossen und ungefährlich zu befahren sind. Erleben Sie dabei Baden-Württemberg von einer anderen Seite und bieten Sie den Teilnehmern nur Karten und Umgebungsverzeichnisse als Orientierungshilfen. Sie können die Tour an touristisch und kulturell wichtigen Punkten unterbrechen und besichtigen als Team Burgruinen oder Museen. An den Stationen warten unterschiedliche Aufgaben auf die Teilnehmer, die sie lösen müssen und erst dann erfahren, wie die Fahrt weitergehen wird. Der Betriebsausflug endet mit einem guten Essen und der Heimfahrt, bei der alle Teilnehmer das Gefühl haben, einen abenteuerreichen Tag erlebt zu haben. Dieser dürfte für ausreichenden Gesprächsstoff in den nächsten Tagen sorgen und schweißt das Team auf lange Zeit zusammen!

Bildnachweis:©Shutterstock-Titelbild: 1eyeshut -#01: Horst Lieber -#02: Rido-#03: Kzenon #04: PRESSLAB

Über 

Rebecca Liebig ist gerade im achten Monat schwanger. Voller Vorfreude auf ihr Baby genießen sie und ihr Mann die spannende Zeit. Von der ersten Übelkeit bis hin zu den Bewegungen ihres Mädchens halten sie alles fest. Schließlich möchte man sich später ja auch an diese Zeit erinnern. Bei der Planung des Kinderzimmers gehen die Vorstellungen zwar auseinander. In einem sind sich Rebecca und ihr Mann jedoch einig: Die aufregende Zeit wollen sie so richtig genießen. Rebecca plant, drei Jahre mit ihrer Tochter zu Hause zu bleiben. Auch ihr Mann möchte zwei Monate Elternzeit nehmen.

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