Verbesserte Effizienz im Rechenzentrum

06.09.2007 | Olching/München
Die Zahl der Server, Applikationen und Speichersysteme innerhalb einer IT-Infrastruktur wächst weiter - und mit ihr die Komplexität im Rechenzentrum. Gleichzeitig sinken aber die Budgets und die Anzahl der Mitarbeiter. IT-Verantwortliche suchen Verfahren und Technologien, die ihnen das Verwalten der Ressourcen erleichtern und die Effizienz im Rechenzentrum verbessern.

Eine Lösung eröffnet eine umfassende Virtualisierung der Infrastruktur. Wie sich im Rechenzentrum mit modernsten Virtualisierungstechnologien die Kosten senken lassen und die Produktivität verbessern lässt, zeigt das High-End-Systemhaus Stemmer gemeinsam mit seinen Partnern Network Appliance, VMware und Brocade auf der diesjährigen SYSTEMS vom 23. bis 26. Oktober 2007 in der Neuen Messe München. Zu sehen sind die Virtualisierungslösungen für Server, Speicher und Dienste der drei marktführenden Anbieter auf dem Messestand A2.308-05 auf dem ‚Storage Solutions Marketplace’.

"Viele Unternehmen stehen derzeit vor der Herausforderung, ihre Rechenzentren komplett neu aufzustellen", sagt Günther Haag, Geschäftsführer der Stemmer GmbH. "Die steigende Anzahl an Servern mit verteilten Speichersystemen kann mit herkömmlichen Mitteln nicht mehr wirtschaftlich ausgebaut und administriert werden. Durch eine Virtualisierung der Infrastruktur lassen sich im Rechenzentrum Kosten senken, Abläufe verbessern und Ressourcen einsparen." Darüber hinaus kann die Virtualisierung insgesamt zu einer höheren Effizienz der Mitarbeiter im Rechenzentrum beitragen. Damit erweist sich die Virtualisierung zugleich als ein Rezept gegen den chronischen IT-Fachkräftemangel. "Die Virtualisierung der Infrastruktur setzt Ressourcen frei und verschafft der IT so den dringend notwendigen Freiraum, um endlich auch wieder verstärkt die strategischen Aufgaben anzugehen", so Haag. Wie hoch gesteckt die Erwartungen sind, die die IT-Branche mit der Virtualisierung verbindet, zeigt auch der fulminante Start von VMware auf dem Börsenparkett. Am 14. August, dem Tag des Börsengangs, wurde der Hersteller von Virtualisierungssoftware höher bewertet als der weltgrößte Autokonzern General Motors. Damit war der IPO von VMware der größte und erfolgreichste Börsengang einer Technologiefirma seit dem Google-Debüt vor drei Jahren.

Durchgängige Virtualisierungsstrategie

Ganz neu ist das Prinzip der ‚Virtualisierung’ zwar nicht, neu ist in der IT-Branche aber die Radikalität mit dem das High-End-Systemhaus diesen Ansatz im Zusammenspiel mit Network Appliance, VMware und Brocade verfolgt. Wird das Schlagwort in der Branche zumeist ausschließlich mit Server-Virtualisierung in Verbindung gebracht, will Haag diesen Begriff weiter gefasst wissen: "Wir verstehen ‚Virtualisierung’ als ein umfassendes Konzept, das es ermöglicht, Ressourcen in der IT, also Hardware, Software und, nicht zu vergessen, die Mitarbeiter in den Rechenzentren effizienter zu nutzen. So betrachtet lassen sich Server und Speicher genauso virtualisieren wie Anwendungen und Dienste."

Umfassendes Lösungsportfolio

Die passenden Lösungen liefern Network Appliance, VMware und Brocade, mit denen Stemmer über enge strategische Partnerschaften verbunden ist. Dabei stellen die drei Anbieter, die in ihrem Bereich jeweils Marktführer sind, sich perfekt ergänzende Virtualisierungstechnologien bereit: Der Einsatz von VMware ermöglicht eine wesentlich flexiblere und bessere Ausnutzung von Serverressourcen und vereinfacht das Management der Server. NetApp bietet als einziges Unternehmen eine Lösung, mit der sich die gesamte Storage-Infrastruktur unter einer Schnittstelle virtualisieren lässt. Und die neuesten Applikationen von Brocade ermöglichen die Virtualisierung kompletter Dateispeicherumgebungen sowie von Daten und Diensten in den Zweigstellen. Stemmer verfügt über eine umfassende Integrationskompetenz aus unzähligen Konsolidierungs- und Virtualisierungsprojekten. Aus dem Zusammenspiel der vier Unternehmen ergibt sich für den Bereich der Virtualisierung ein Lösungsportfolio, das auf dem deutschen Markt bis dato ohne Beispiel ist.

Ein Ressourcenpool für alle Applikationen

"Mit unserem Portfolio an Virtualisierungslösungen kann ein Unternehmen nicht nur Geld, sondern auch Ressourcen im Rechenzentrum sparen. Die Reduzierung an Hardware und die damit vebundenen Einsparungen an Strom und Kühlung leisten einen erheblichen Beitrag in Richtung Green IT", so Thomas Kühlewein, VMware Regional Director Central Europe. "Im Gegensatz zu physischen Rechnereinheiten, die in der Regel nur für ein einziges Betriebssystem konfiguriert werden, können mittels virtueller Maschinen mehrere Betriebssysteme und damit Arbeitsumgebungen gleichzeitig auf einer Hardware betrieben werden. Virtualisierung im Rechenzentrum oder im Unternehmen ist die ideale Lösung für die Forderung nach einer effizienten und dynamischen Infrastruktur."

Virtualisierung etabliert sich als strategische Technologiebasis

"Zwischen den ersten Virtualisierungsprodukten und den neuesten Virtualisierungstools liegen Welten", sagt Manfred Reitner, Area Vice President Germany bei Network Appliance. "Virtualisierung hat sich zwischenzeitlich fest als strategische Technologiebasis etabliert. Und das völlig zu Recht. Denn, richtig eingesetzt, bewirkt die Virtualisierung der Infrastruktur drastische Kosteneinsparungen und sprunghafte Verbesserungen der Produktivität und Flexibilität. Und das bei praktisch allen Umgebungen jeder beliebigen Größe, ausgenommen vielleicht sehr kleinen, homogenen und wenig wachsenden IT-Umgebungen." Selbst vor den Diensten macht die Virtualisierung nicht Halt. So vereinfachen Wide Area File Services (WAFS) die Administration von Außenstellen. Mit den Lösungen der Brocade WAFS Produktfamilie sind IT-Administratoren in der Lage, Daten aus Zweigstellen in zentrale Rechenzentren zu verlagern. Die Verwaltung der File-Dienste (DHCP, Print, DNS) erfolgt zentral im Datacenter, genauso wie die Datenpflege und das Backup der Niederlassungen. Einen anderen Ansatz verfolgt Brocade mit StorageX. Mit dieser Virtualisierungslösung können Administratoren ein virtuelles Dateisystem erstellen, dieses überwachen und verwalten sowie in bestehende Speicherstrukturen integrieren. "Die Zeit ist reif für eine umfassende Virtualisierung der Rechenzentren", sagt Heiko Schrader, Regional Sales Manager von Brocade für Deutschland, Österreich und die westlichen Teile Osteuropas. "Die IT-Budgets sind nach wie vor knapp kalkuliert und jede Investition in die IT muss sich in vertretbarer Zeit auszahlen. Die Virtualisierung als eine Technologie, die eine höhere Produktivität beim Verwalten von Speicherressourcen und eine verbesserte Rentabilität der Ausgaben für Hardware ermöglicht, wird damit für viele Firmen zu einem unverzichtbaren Baustein der gesamten IT-Strategie."

Amortisationszeiten zwischen 18 bis 24 Monaten

Ein weiteres gutes Argument für die Virtualisierung sind die kurzen Amortisationszeiten. Viele Projekte rechnen sich allein schon durch die Energieeinsparung. Nach Berechnungen der renommierten Gartner Group könnten die Energiekosten eines Rechenzentrums in naher Zukunft schon 50 Prozent des IT-Budgets ausmachen. Gartner zufolge ist die globale ITK-Branche für etwa 2 Prozent der CO2-Emissionen verantwortlich. Damit trägt die Branche in ähnlicher Weise zum Klimawandel bei wie der internationale Flugverkehr. "Der Strombedarf in den Rechenzentren ist derart exorbitant, dass sich Virtualisierungs- und Konsolidierungsprojekte vielfach allein schon durch die Senkung der Energiekosten auszahlen", so Haag. "Die Rechnung ist ganz einfach", so Haag weiter, "man muss sich nur vor Augen führen, wie viel Strom konventionelle und Blade-Server sowie Speicher- und Netzwerkkomponenten verbrauchen, ganz zu schweigen von der Klimatisierung." Nach Erfahrungswerten des High-End-Systemhauses aus unzähligen Konsolidierungsprojekten zahlen sich die Investitionen in die Modernisierung der Infrastruktur im Schnitt bereits nach 18 bis 24 Monaten wieder aus.

Quelle: Pressemeldung Stemmer GmbH

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