Nach dem Glühlampenaus
Die Ankündigung der EU, die klassische Glühlampe ab September 2009 schrittweise vom europäischen Markt zu verbannen, wird von Philips begrüßt. Gleichzeitig hat Philips angekündigt, weitere Maßnahmen einzuleiten, die zu einem beschleunigten Umstieg auf eine energieeffiziente Beleuchtung führen. Das Unternehmen wird daher im zweiten Halbjahr kommenden Jahres den Verkauf verschiedener Produkte einstellen, für die deutlich energieeffizientere Alternativen bereits verfügbar sind.
"Die jüngst angekündigten EU-Pläne sind ein Meilenstein in unserem gemeinsamen Bemühen die Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtungen zu beschleunigen", sagt Rudy Provoost, CEO von Philips Lighting. "Beleuchtung bietet die großartige Möglichkeit, nicht nur den Energieverbrauch und CO2-Emissionen erheblich zu senken und somit zur Schonung der Umwelt beizutragen, Beleuchtung birgt auch wirtschaftliche Vorteile, da konkret Betriebskosten gesenkt werden können. Mit energieeffizienten Beleuchtungslösungen wird aus den aktuellen ökonomischen und ökologischen Herausforderungen eine Möglichkeit für Innovation und Wachstum."
In Europa wurden 2007 1,8 Milliarden herkömmliche Glühbirnen verkauft, und die jetzt eingeläutete Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtung wird sich erheblich auswirken. Durch den Einsatz von effizienten Alternativen können Verbraucher ihren Energieverbrauch deutlich senken und Kosten sparen. Auch wenn die Alternativen zur Glühlampe teurer in der Anschaffung sind, rechnet sich die Investition durch die Einsparungen beim Strom in der Regel bereits nach einem Jahr. Die als Ersatz bereit stehenden Halogenlampen haben aber eine Lebensdauer von bis zu drei Jahren, Energiesparlampen halten mehr als acht Jahre und LED-Lampen in Glühlampenform, die ab kommenden Jahr auf den Markt kommen, werden bei üblicher Nutzung weit mehr als 20 Jahre Licht spenden.
Hohes Einsparpotenzial auch bei der öffentlichen und gewerblichen Beleuchtung
Als Weltmarktführer im Bereich Beleuchtung sieht Philips sich in der Verantwortung, weitere Impulse bei der schnellen Umstellung auf energieeffiziente Beleuchtung zu setzen. Nicht nur bei den privaten Anwendungen, auch in Bürogebäuden, bei Leuchten im gewerblichen Einsatz und bei der Straßenbeleuchtung können deutliche Energieeinsparungen erreicht werden. Daher wird Philips ab Juli 2009 in Europa eine Reihe von Produkten aus dem Programm nehmen, für die effizientere Alternativen bereit stehen. Diese Produkte werden überwiegend im gewerblichen und industriellen Bereich sowie in der Bürobeleuchtung eingesetzt. Konkret handelt es sich um elektromagnetische Komponenten für Leuchten und komplette Leuchten, die konventionelle Vorschaltgeräte enthalten. Darüber hinaus werden auch veraltete Leuchtstoffröhren-Typen schrittweise aus dem Produktportfolio für den europäischen Markt gestrichen. Damit wird das Unternehmen schon im Vorfeld Maßnahmen umsetzen, die sich aus einer voraussichtlich 2010 in Kraft tretenden EU-Gesetzgebung ergeben. Der Ausstieg aus der veralteten Technologie wird für die Anwender keine Einschränkungen bedeuten, denn moderne, effiziente und hochwertigere Lampensysteme und Leuchten sind bereits erhältlich.
Hintergrundinformationen
Auf Beleuchtung entfallen weltweit 19 Prozent des Energieverbrauchs. Dabei machen Gebäude- und Straßenbeleuchtungen den größten Teil aus - nämlich 75 Prozent. Mithilfe moderner Lösungen können hier bis zu 70 Prozent Energie eingespart werden, während gleichzeitig eine bessere Lichtqualität erzielt wird. Studien zeigen, dass mehr als drei Viertel der Beleuchtungssysteme in Gebäuden veraltet sind. Es stehen zahlreiche Optionen für die Umstellung auf energieeffiziente Innenbeleuchtungen zur Verfügung. Die Ausstattung von Leuchten mit moderner Optik und intelligenten Steuerelementen, wie Bewegungserkennung und Tageslichtsensoren, kann im Vergleich zu den Beleuchtungslösungen, die derzeit in Gebäuden in Europa genutzt werden, 70 Prozent Energie einsparen. Einsparungen von bis zu 40 Prozent können erreicht werden, wenn alte Systeme zum Beispiel durch moderne Philips Master TL5-Systeme ausgetauscht werden, die mit elektronischen Vorschaltgeräten arbeiten. Der Einsatz von elektronischen Vorschaltgeräten allein spart im Vergleich zu konventionellen Vorschaltgeräten rund 25 Prozent Energie. Die einfachste Option besteht darin, bestehende Beleuchtungsanlagen auf die neuen Technologien, wie Philips Master TL-D Eco-Lampen umzurüsten und so den Energieverbrauch durch einen einfachen Lampenwechsel sofort um bis zu zehn Prozent zu senken.
Quelle: Pressemeldung Koninklijke Philips Electronics N.V.
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