Bahnbrechende Initiative zur Unterstützung kleinerer Kaffeefarmen

30.10.2008 | Essen
Starbucks wird die Abnahme von Fair Trade zertifiziertem Kaffee verdoppeln

Starbucks, TransFair USA and Fairtrade Labelling Organizations International geben bahnbrechende Initiative zur Unterstützung kleinerer Kaffeefarmen bekannt.

Starbucks wird die Abnahme von Fair Trade zertifiziertem Kaffee verdoppeln und damit im Rahmen von Starbucks Shared Planet zum weltweit größten Einkäufer von Fair Trade zertifiziertem Kaffee werden Starbucks (NASDAQ: SBUX), TransFair USA und die Fairtrade Labelling Organizations International (FLO) geben eine bahnbrechende Initiative bekannt, die an die bereits bestehende Zusammenarbeit der Organisationen bei der Unterstützung kleinerer Kaffeefarmen anknüpft. Starbucks, einer der größten Abnehmer von Fair Trade zertifiziertem Kaffee, wird seine Einkäufe im Jahr 2009 auf 40 Millionen Pfund erhöhen und damit zum weltweit größten Abnehmer von Fair Trade zertifiziertem Kaffee werden. Starbucks, TransFair USA und FLO bauen auf ihre bereits seit neun Jahren bestehende Zusammenarbeit auf, indem diese Organisationen sich Conservation International anschließen - als bedeutende Partner des Starbucks Shared Planet Bekenntnisses zu ethischem Kaffeeanbau und -handel.

"Wir sind fest davon überzeugt, dass Starbucks und die Fair Trade-Zertifizierungsorganisationen gemeinsam deutlich mehr für die Kaffeefarmer und die Kaffeeindustrie tun können", erklärt Howard Schultz, Chairman, President und CEO von Starbucks. "Ich bin sehr stolz auf die Rolle, die Starbucks bei der Entwicklung von ökologischen und landwirtschaftlichen Standards gespielt hat. Durch die Verdopplung unseres Engagements für Fair Trade zertifizierten Kaffee und die Intensivierung unsere weltweiten Zusammenarbeit, haben wir eine einzigartige Gelegenheit, unsere Unterstützung für die Farmer und ihre Gemeinden weiter zu stärken."

Im Rahmen dieses Engagements werden Starbucks, TransFair USA und FLO versuchen, die Überprüfungsprozesse für die Fair Trade Zertifizierung und Kaffee, der nach den Coffee and Farmer Equity (C.A.F.E.) Practices von Starbucks angebaut wird, zu integrieren. Dies wird die Kontrolleffizienz einzelner Farmen erhöhen und den positiven Einfluss der Programme für die kleineren Farmer, deren Gemeinden und auch für die Umwelt zusätzlich aufwerten. Ein weiterer zentraler Aspekt der Bemühungen von Starbucks, um nachhaltig angebauten und gerecht gehandelten Kaffee einzukaufen, wird eine intensivere Zusammenarbeit mit Farmern sein. Durch optimierte Verfahren im Bereich Umwelt und Landwirtschaft soll die Qualität des Kaffees verbessert und eine höhere Rentabilität erzielt werden. Um dies zu erreichen, werden zum einen die Farmer Support Center von Starbucks in Costa Rica und Afrika genutzt, zum anderen aktuelle Investitionen in Programme getätigt, die Farmer Zugang zu Krediten ermöglichen.

"Dieses Engagement von Starbucks hätte zu keinem günstigeren Zeitpunkt für die Kaffeefarmer kommen können. Sie stehen den Bedrohungen durch den Klimawandel sowie steigenden Preisen gegenüber und müssen sich darüber hinaus auf eine weltweite Konjunkturabschwächung einstellen", sagt Rob Cameron, CEO von FLO. "Fairtrade hat langjährige Erfahrung darin, Farmern und Konsumenten mit einfachen Mitteln den Zugang zum globalen Marktgeschehen zu ermöglichen. Dieses Wissen wird nun kombiniert mit dem auf Leistungsanreize basiertenden Programm von Starbucks, welches sich zum Ziel gesetzt hat, die Kaffeequalität sowie das Einkommen der Kaffeefarmer zu verbessern. Wir glauben, dass wir zusammen ein Handelsmodell für nachhaltige Entwicklung aufbauen können, das seinesgleichen in der Kaffeeindustrie sucht."

"Die Ankündigung von Starbucks, sein Engagement für Fair Trade zertifizierten Kaffee im Jahr 2009 zu verdoppeln, zeigt einen enormen Führungsanspruch. Diese drastische Steigerung des Volumens wird weit reichende positive Auswirkungen auf die Kaffee anbauenden Gebiete in den Entwicklungsländern haben: Kinder werden zur Schule gehen können, die Gemeinden erhalten sauberes Wasser und die hart arbeitenden Farmer werden in der Lage sein, Essen auf den Tisch zu bringen", sagte Paul Rice, President und CEO von TransFair USA. "Starbucks Shared Planet ermöglicht Verbrauchern, die Entscheidung für einen Kaffee aus ethischen Gründen zu treffen und gleichzeitig die Kaffeefarmer, die ihn produzieren, zu unterstützen."

Quelle: Pressemeldung Starbucks Coffee Deutschland GmbH

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